Am 22. Oktober trafen zwölf amerikanische Bischöfe im Weißen Haus mit Vertretern der Trump-Regierung zu einem vertraulichen Gespräch über die Einwanderungspolitik zusammen. Zum Abschluss des Besuchs beteten sie im Oval Office über dem Präsidenten. Ein Video des Gebets wurde veröffentlicht, und die Bischöfe sahen sich heftiger Kritik ausgesetzt, weil sie den Präsidenten mit ihrem Gebet angeblich unterstützt hätten. Erzbischof Jeffrey Grob von Milwaukee hat sich inzwischen förmlich entschuldigt, und mindestens ein weiterer Bischof hat sein Bedauern geäußert.
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Der eigentliche Skandal: Nicht dass Bischöfe für Trump beteten, sondern dass sie es bereuen
Zwölf US-Bischöfe haben im Weißen Haus mit Präsident Donald Trump gebetet, doch die anschließende Kontroverse droht zu verdecken, dass es ihre Pflicht ist, unabhängig von der Politik geistlichen Beistand zu leisten.
Patrick Neve

Getty Images
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