Kardinal Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier, erklärte kürzlich in einem Interview mit dem belgischen katholischen Portal CathoBel, es sei nicht Aufgabe der Kirche, Proselytismus zu betreiben und andere Menschen zu bekehren. Seine Kirche sei „keine proselytierende Kirche, keine Kirche, die da ist, um zu bekehren“.
Viele Katholiken reagierten – wie zu erwarten – empört. Andere eilten dem Kardinal zu Hilfe und beteuerten, so könne er es unmöglich gemeint haben. Er habe sich wohl nur absichern wollen. Algerien sei ein muslimisches Land, in dem der Versuch, Muslime zu bekehren, verboten ist; er habe also einer möglichen Verfolgung vorbeugen wollen, die drohen könnte, wenn er die Bekehrung der Muslime als seine Mission bezeichnete.















