Erzbischof Eamon Martin von Armagh ist zum Vizepräsidenten des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gewählt worden.

Die Wahl fand während der Vollversammlung des CCEE vom 27. bis 30. Oktober im österreichischen Salzburg statt. Neben Martin wurde auch Erzbischof Dražen Kutleša von Zagreb zum Vizepräsidenten gewählt; Erzbischof Gintaras Grušas von Vilnius wurde als Präsident wiedergewählt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre und reicht von 2026 bis 2031.

Der CCEE vertritt die Kirche in 45 Ländern Europas. Von seinen 39 Mitgliedern sind 33 Bischofskonferenzen. Hinzu kommen die Erzbischöfe von Luxemburg und des Fürstentums Monaco, der maronitische Erzbischof von Zypern sowie die Bischöfe von Chişinău in Moldau, der Eparchie Mukatschewo und der Diözese Tallinn in Estland.