“Ich habe letztes Jahr geheiratet. Nun erwarten wir unser erstes Kind. Bei einigen älteren Verwandten und Freunden sehe ich mit Bedauern, dass ihre Kinder im Teenageralter ihren Glauben nicht mehr praktizieren. Wie können wir den Glauben wirksam an unsere eigenen Kinder weitergeben?”
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem ersten Kind. Sie sorgen sich zu Recht um sein geistliches Leben und denken zu Recht darüber nach, möglichst früh einen Plan dafür zu entwickeln. Unterschätzen Sie niemals, wie schleichend die Kräfte des Säkularismus selbst in gläubigen Familien wirken können. Der kulturell geprägte Katholizismus ist in der westlichen Welt verschwunden. Wir müssen davon ausgehen, dass das vorherrschende Umfeld die Weitergabe des Glaubens eher behindert als fördert. Der Besuch der Sonntagsmesse und einer katholischen Schule allein gewährleistet nicht unbedingt, dass Ihre Kinder ihren Glauben weiterhin praktizieren.















