Als ich diesen Sommer mit einigen Freunden East of Eden las, begegnete ich John Steinbecks Werk zum ersten Mal. Amerikanische Literatur ist normalerweise nicht meine erste Wahl – Willa Cather und Mark Twain sind rühmliche Ausnahmen –, aber mein erster Eindruck von Steinbeck war, dass er zweifellos schreiben kann. Seine Prosa ist lebendig, seine Beschreibungen sind farbenfroh, und er hat die Gabe, sich so in das Innenleben seiner Figuren hineinzuversetzen, dass sie sowohl Mitgefühl wecken als auch glaubwürdig wirken.