Zwanzig afrikanische Regierungen haben einen Charta-Entwurf unterstützt, der die nationale Souveränität in Fragen der Familienpolitik, der Abtreibung, der Landwirtschaft, der natürlichen Ressourcen und internationaler Abkommen bekräftigt. Damit weisen sie den Druck westlicher Regierungen und internationaler Institutionen deutlich zurück.

Die auf einer Konferenz in Accra verabschiedete Afrikanische Charta für Familie, Souveränität und Werte will traditionelle Vorstellungen von Ehe und Familie stärken und zugleich Versuchen entgegentreten, Abtreibung und Genderideologie durch internationale Verträge, Hilfsprogramme und diplomatischen Druck durchzusetzen.