Das Catholic Parliamentary Office hat gewarnt, ein Parteitagsantrag der Scottish National Party (SNP) zum Verbot von Konversionspraktiken berge die Gefahr, gewöhnliche Gespräche und unterstützende Begleitung als “verdächtig” einzustufen. Im Antrag hieß es, “das einzig akzeptable Verbot” von Konversionspraktiken sei ein vollständiges Verbot, auch im religiösen Umfeld und selbst dann, wenn die betroffene Person einwilligt.

Anthony Horan, Direktor des Catholic Parliamentary Office, erklärte, er teile zwar “die Entschlossenheit, jeden Menschen vor Gewalt, Zwang und Missbrauch zu schützen”, und sei fest davon überzeugt, dass “gegen ein solches Verhalten mit rechtlichen Mitteln wirksam vorgegangen werden sollte”. Der Antrag sehe jedoch ein Verbot von “außergewöhnlicher Tragweite” vor.