Das Erzbistum New York hat sich bereit erklärt, Betroffenen von Missbrauch durch Geistliche eine Entschädigung von 800 Millionen US-Dollar zu zahlen. Es ist der zweitgrößte Vergleich dieser Art in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Der New Yorker Erzbischof Ronald Hicks teilte dem Klerus am Samstag, dem 24. Oktober, per E-Mail mit, dass das Erzbistum einem Vergleich zugestimmt habe. Zuvor hatten bereits die Anwälte der mutmaßlichen Missbrauchsopfer die Einigung bekanntgegeben.

Rechtskräftig wird die Vereinbarung allerdings erst, wenn alle Parteien sie unterzeichnet haben. Dies werde voraussichtlich in der Woche ab dem 6. November geschehen, schrieb Hicks in der E-Mail, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete.